forteq plant Konsolidierung der Fertigungskapazitäten in Europa
25.08.2026

forteq plant Konsolidierung der Fertigungskapazitäten in Europa

Nidau, 25. August 2026 – Die in der Automotive-Industrie tätige forteq Gruppe mit Hauptsitz in Nidau/Schweiz plant die Verlagerung der Komponentenproduktion von Huddersfield/UK ins Schwesterwerk nach Most/Tschechien. Von diesen Massnahmen nicht betroffen sind die Aktivitäten in USA und Asien.

forteq ist ein globaler Anbieter hochkomplexer Kunststoffkomponenten für die Automotive-Industrie. Vom Komponentendesign bis zur Serienfertigung bietet sie ihren Kunden alles aus einer Hand. Sie betreibt Verkaufs- und Produktionsstätten in Europa, in den USA sowie in China und zählt insgesamt 650 Mitarbeitende. In Europa betreibt forteq aktuell drei Produktionsstätten in UK, Italien und Tschechien.

Anpassung der Fertigungskapazitäten an die Marktrealität
Die Automobilindustrie in Europa geht durch eine anspruchsvolle Transformationsphase, entlang der Wertschöpfungskette bestehen Überkapazitäten. Die Kunden von forteq konzentrieren sich zunehmend in Mitteleuropa. Mit den Produktionsstandorten in Italien und Tschechien verfügt forteq über die nötigen Kapazitäten und Fähigkeiten, um die europäischen Kunden kompetent zu bedienen. Mit der Konzentration auf zwei Standorte in Europa können Mittel freigesetzt werden, um die globale Position der forteq Gruppe als hochspezialisierter, innovativer und kosteneffizienter Zulieferer der Automobilindustrie weiter zu stärken.

Konsultationsverfahren durchgeführt
Am Standort Huddersfield (Großbritannien) wurde ein Konsultationsverfahren durchgeführt, um die Situation zu erörtern und mögliche Lösungen zu prüfen. Die Vorschläge der Arbeitnehmervertretung zur Vermeidung von Entlassungen, zur Begrenzung derer Anzahl und zur Abmilderung der Auswirkungen wurden geprüft und – soweit möglich – berücksichtigt. Trotz aller Bemühungen ist eine Schliessung der Produktion in Huddersfield (UK) unvermeidlich. Es ist geplant, die Produktion bis Ende November 2026 einzustellen und die Verlagerung nach Most/Tschechien im Q1 2027 abzuschliessen. «Wir bedauern zutiefst, dass im Zuge dieses für die Zukunft von forteq so wichtigen Schrittes ein Arbeitsplatzabbau in Großbritannien unvermeidlich ist», sagt CEO Andreas Moser und ergänzt: «Für die betroffenen Mitarbeitenden wurde ein Sozialplan ausgearbeitet.»

forteq – starker Partner für die Automobilindustrie in Europa, USA und Asien
forteq vereint globale Reichweite mit fundierter lokaler Expertise. Die Zusammenarbeit in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Kundenbetreuung über verschiedene Regionen hinweg ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden weltweit zu unterstützen und gleichzeitig höchste Standards in Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
Dieses Gleichgewicht zwischen globalen Kompetenzen und lokaler Umsetzung war ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von forteq und bleibt auch für die Zukunft unerlässlich.

Kurzporträt der forteq Gruppe
Die forteq Gruppe, ist ein globaler Anbieter hochkomplexer Komponenten und Baugruppen für die Automotive-Industrie. Auf der Basis ihrer mehr als 50-jährigen Erfahrung und unter Einbezug neuster Technologien entwickelt, produziert und vertreibt forteq Komponenten und Baugruppen aus einer Hand. Mit grosser Ingenieurkompetenz und innovativen Lösungen ist forteq bestrebt, die Transformation in der Automobilindustrie aktiv mitzugestalten. Das Schweizer Unternehmen mit Hauptsitz in Nidau/Schweiz unterhält Verkaufs-, Entwicklungs- und Produktionsstandorte in Europa, USA und China. Insgesamt beschäftigt die forteq Gruppe 650 Mitarbeitende.

 

Kontakt
forteq Management AG, Andreas Moser, CFO forteq Group
Telefon: +41 32 501 02 50
E-Mail: management@forteq-group.com